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Adhocracy/Soft Security in Adhocracy

From LiquidDemocracy

Natürlich sollte Adhocracy nicht durch strenges Anschauen hacken können, aber die grundsätzlichen Schwierigkeiten bei der Absicherung einer Wahlsoftware sind so massiv, dass der Aufwand den Nutzen nicht lohnt.

Das wichtigste Gut einer LD-Plattform ist das Vertrauen der User in andere Teilnehmer und die Plattform an sich. Geheime Datenhaltung jeglicher Art vergrößert das Risiko und den Wert eines Einbruchs, der sämtliches Vertrauen in die Plattform zerstören würde.

Daher zwei Anforderungen:

  • Die Plattform sollte genau so viel Sicherheit anbieten wie man bereit ist um den Preis der eigenen Existenz zu garantieren.
  • Die Möglichkeit zur Teilnahme darf nicht an ein Verständnis kryptographischer Protokolle gekoppelt sein. Es sollten daher nur solche Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden, die von einem technisch unversierten User nachvollzogen werden können. Das obere Limit ist hier die Komplexität einer Online-Banking-Plattform.

Dem steht die Möglichkeit transparenter Sicherheit gegenüber:

  • Durch offene APIs können Möglichkeiten zur unabhängigen Verifikation der Systemintegrität geschaffen werden.
  • Durch intensives Feedback an den User kann dieser früh von Einbrüchen in den eigenen Account oder von Missbrauch der eigenen Delegationen Kenntnis erhalten.
  • Durch reputationsbasierte graduelle Mitgliedschaft kann Vandalismus in der Plattform minimiert werden (vgl. Karma, Funktion wurde mit Beta 3 entfernt).