Liquid Democracy
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Allgemeines
Der Begriff "Liquid Democracy", LD (deutsch: Flüssige Demokratie) steht für eine neue Form der Demokratie, in der verschiedene "starre" Begrenzungen "ver-flüssigt" werden.
1. Zeitliche Begrenzung: Wählen nur einmalig alle 4 Jahre
- LD ermöglicht:
- Abstimmung Open-End (permanent, ohne Ende)
- Abstimmung mit Deadline (permanent bis zum Stichtag)
- Abstimmung mit Quorum (permanent bis zum Erreichen einer bestimmten Zustimmung)
- klassische Abstimmung (einmalig alle vier Jahre (Nutzen unklar, aber weniger Aufwand))
2. Inhaltliche Begrenzung: Auswahl nur zwischen wenigen "Komplettpaketen" (Parteien)
- Mit LD können User nach Belieben über einzelne Gesetze selbst abstimmen (direkte Demokratie) und in Bezug auf andere Gesetze (oder Bündel von Gesetzen) ihre Stimme an jemand anderen delegieren (repräsentative Demokratie).
- Beispiel: X erhält meine Stimme für alle Abstimmungen im Bereich Ökologie, Y für alle Abstimmungen im Bereich Steuern und das Bündnis "Greenpeace" erhält meine Stimme für alle Abstimmungen, die für das Bündnis-Ziel wichtig sind.
3. Partizipatorische Begrenzung: Ausarbeitung von Gesetzen nur für Politiker-Kaste
- Mit LD kann jede Wählerin auch an jedem Gesetzestext u.ä. mitarbeiten. Es ist gemeinschaftliches Schreiben (nach dem Wikipedia-Prinzip) kombiniert mit Stimmengewichtung. Jede Wählerin kann also gute Ideen einbringen und um Stimmen für diese werben.
Konkrete Umsetzung
Wir setzen unsere Ideen zum Direkter Parlamentarismus und zu Liquid Democracy zur Zeit konkret in der Software Adhocracy um.